Passivhaus

Ein Passivhaus ermöglicht sowohl im Winter als auch im Sommer eine gleich bleibend behagliche Temperatur, ohne herkömmliche Heizungs- bzw. Klimatisierungssysteme einzusetzen. Die Nutzung der vorhandenen Wärme aus der Sonneneinstrahlung durch die Fenster sowie die Wärmeabgabe von Geräten und Bewohnern reicht aus, denn die benötigte Wärmeenergie beträgt bei einem Passivhaus nur 10% des Bedarfs eines konventionellen Hauses.

Das Fenster spielt im Passivhaus in zweierlei Sicht eine herausragende Rolle – zum einen kann der Wärmeverlust trotz großer Glasflächen verringert werden, zum anderen eröffnen Fenster die Möglichkeit des Wärmegewinns durch die Sonneneinstrahlung.

Durch die mehrfach patentierte Internorm-Systemtechnik der Kunststoff/Aluminium-Fenster und der Holz/Aluminium-Fenster und –Türen ist es gelungen, das seit Jahrzehnten bewährte Wärmebundsystem, tragender Bauteil, Isolierung, optische witterungsstabile Außengestaltung, auf die Fenster zu übertragen.

Internorm ist der einzige Fensterhersteller in Europa mit sieben Passivhaus-zertifizierten Komponenten und mit dieser hoch wärmedämmenden Produktpalette sind sie auch europäischer Marktführer im Niedrigenergie- und Passivhaussegment.

 

Zum Passivhaus-Baustandard gehören laut Passivhausinstitut

  • Guter Wärmeschutz der Fassade durch entsprechende Isolierung (U < 0,15 W/m²K)
  • Super-Verglasung und –Fensterrahmen, d.h. U-Wert < 0,80 W/m²K und g-Wert um 50 %
  • Vermeidung von Wärmebrücken
  • Südorientierung der großen Fenster zur Nutzung der Sonne als Energielieferanten
  • Passive Vorwärmung der Frischluft über einen Erdreich-Wärmetauscher
  • Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft durch einen Gegenstromwärmetauscher
  • Erwärmung des Warmwasserbedarfs durch regenerative Energien
  • Energiespargeräte im Haushalt